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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Architekturpreises Südtirol 2019!

Der Architekturpreis Südtirol möchte jene in Südtirol realisierten Bauwerke prämieren und veröffentlichen, welche sich durch Idee und konsequente Konstruktion, mittels innovativer oder traditioneller Technologien, auszeichnen. Werke, welchen es gelungen ist, einen befruchtenden Bezug zwischen dem Gebauten, der Landschaft, der Bauherrschaft und der Gesellschaft herzustellen.
Die 24 Projekte der Publikumsbewertung werden hier veröffentlicht. Die Bekanntmachung der Sieger und die Preisverleihung erfolgen in feierlichem Rahmen beim
> FEST DER ARCHITEKTUR <
11. Jänner 2019, im NOI Techpark,
A.- Volta - Str. 13a in Bozen

Weitere Infos unter www.stiftung.arch.bz.it



 

Wohnhaus Stephanie

Wohnen

Innenraumgestaltung

Baujahr

Fertigstellung 2017

Projektnummer

237

Details

Neubau

Architekt/Partner

Studio Monsorno Trauner

Arch. Christian Monsorno

 KATJA TRAUNER

WOHNHAUS STEPHANIE Das Gebäude befindet sich in einer kleinen Baulücke im Aurer Oberdorf. Die Umgebung ist geprägt von schmalen Gassen mit beidseitig hohen Einfriedungsmauern und eng stehenden Gebäuden. Idee des Entwurfes ist es, die vorhandenen Einfriedungsmauern zu thematisieren, zu verlängern und einen intimen Innenhof zu schaffen, welcher als Verlängerung des Wohnraumes funktioniert. Das Wohnen wird zum Teil des Gartens und umgekehrt. Überdachte Bereiche werden zu Aufenthaltsräumen im Freien. Ganz anders das Obergeschoss. Durch die Errichtung eines intimen Patios erscheint dieser Gebäudeteil von außen geschlossen, introvertiert und ist mit Ausnahme eines Atelierfensters von den umliegenden Gebäuden aus nicht einsehbar. Für das auf Stützen gestellte Obergeschosses wurde weißer Sichtbeton verwendet. Der auf dem Schwemmkegel des Dorfes vorgefundene weiße Kalksand wurde als Zuschlagstoff verwendet. Die Umfassungsmauern im Erdgeschoss orientieren sich an den ortstypischen Natursteinmauern aus Porphyr. Diese wurden mit eingefärbtem Porphyrsand verpuzt. Aus rechtlichen Gründen musste das Haus mit dem Nachbargebäude zusammengebaut werden. Auch die Geometrie des Grundrisses wurde von den geltenden Abstandsbestimmungen definiert. Zusätzlich war auch das max. Gebäudevolumen vordefiniert. Deshalb wurde das Haus auf Stützen gestellt und erhielt einen Innenhof mit abgeklappter Decke ins Erdgeschoss, um möglichst wenig Volumen zu verbauen und trotzdem eine möglichst große Grundrissfläche zu ermöglichen.

teamblau