X Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies.

IX. Architekturpreis Südtirol 2019

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Südtiroler Architekturpreises 2019. Der Südtiroler Architekturpreis wird alle zwei Jahre von der Architekturstiftung Südtirol ausgeschrieben und es werden herausragende Objekte in Südtirol prämiert, die im Zeitraum zwischen dem 1. Jänner 2014 und dem 11. Oktober 2018 fertiggestellt wurden. Eine Jury beschließt in einer ersten Phase die vier Nominierungen je Kategorie, welche dann für die Publikumsbewertung herangezogen werden. Die Kategorien sind:

-    Öffentlicher Bau
-    Wohnen
-    Bauen für die Arbeitswelt und den Tourismus
-    Öffentlicher Raum und Infrastrukturen
-    Innenraumgestaltung
-    Bauen im Altbestand
-    Export


Die 30 Projekte der Publikumsbewertung werden auf dieser Homepage veröffentlicht. Die Bekanntmachung der Sieger und die Preisverleihung erfolgen in feierlichem Rahmen am

„Fest der Architektur“,
11. Jänner 2019, im NOI Techpark,
A.- Volta - Str. 13a in Bozen


Weitere Infos unter www.stiftung.arch.bz.it
Zurück

Verschmelzen, Öhler Woman, Brixen

Interior

Baujahr

Fertigstellung 2012

Projektnummer

101

Details

Umbau

287 m²

Architekt/Partner

Arch. Gerd Bergmeister

Arch. Michaela Wolf

 bergmeisterwolf architekten 

Das Bekleidungsgeschäft Öhler ist eines der letzten verbliebenen traditionellen Geschäfte unter den Brixner Lauben. Der mittlerweile abgetretene Holzboden entspricht ebenso seiner ursprünglichen Erscheinungsform wie sämtliche Einrichtungsgegenstände auch.
Damit bestand ein Teil der Herausforderung darin, teile der bestehenden Einrichtung des früheren Eisenwaren Geschäftes zu übernehmen und für ein Modengeschäft zu adaptieren ohne dabei aber den Flair des alten Bestandes zunichte zu machen.
Zudem sollte der über die Jahre immer wieder adaptierte raum in seinen ursprünglichen Zustand gebracht werden. Aus diesem Grund wurden bestimmte mauern und eine bestehende abgehängte Decke entfernt. regale wurden aufgeschnitten und mit Stahlkörpern „gekittet“. Es wurde versucht eine Gesamt Konzeption zu erreichen indem der Bestand und die neuen Stahlmöbel in einander überfliessen. Die Leuchten nach Maß runden das Gesamtbild wirkungsvoll ab.
Die Farbgebung war ebenso zentrales Thema wie die haptischen Gegensätze zwischen neu und alt.
Brauntöne des Bestandes vermischen sich mit den dunklen Stahlelementen, die warmen, weichen Materialien der alten Möbel stehen in sehr bewusstem Kontrast zum kalten Stahl.
Über bestimmte Teile werden neue Stahlkörper gestülpt, immer mit dem Gedanken das alte sichtbar und nicht zuletzt auch spürbar zu lassen. Ein Spiel mit Zwischenräumen.

teamblau