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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Architekturpreises Südtirol 2019!

Der Architekturpreis Südtirol möchte jene in Südtirol realisierten Bauwerke prämieren und veröffentlichen, welche sich durch Idee und konsequente Konstruktion, mittels innovativer oder traditioneller Technologien, auszeichnen. Werke, welchen es gelungen ist, einen befruchtenden Bezug zwischen dem Gebauten, der Landschaft, der Bauherrschaft und der Gesellschaft herzustellen.
Die 24 Projekte der Publikumsbewertung werden hier veröffentlicht. Die Bekanntmachung der Sieger und die Preisverleihung erfolgen in feierlichem Rahmen beim
> FEST DER ARCHITEKTUR <
11. Jänner 2019, im NOI Techpark,
A.- Volta - Str. 13a in Bozen

Weitere Infos unter www.stiftung.arch.bz.it



 

PFARRKIRCHE MARIA HEIMSUCHUNG - UMBAU und SANIERUNG

Bauen im Altbestand

Baujahr

Fertigstellung 2014

Projektnummer

251

Details

Umbau

550qm

Architekt/Partner

Studio Messner Architects

Arch. David Messner

Arch.. MESSNER VERENA


Projekt Mitarbeiter

Altarraumgestaltung: Franz Messner

Die heutige Pfarrkirche St. Michael/Eppan wurde 1640 als Kapuzinerkirche erbaut. In den 1970er Jahren wurde die Kirche mit einem Zubau im Osten versehen. Zwei Stahlstützen in der Mitte der Öffnung zwischen Alt- und Zubau halfen, die Spannweite des Durchbruchs zu überwinden.
 VERZAHNUNG: Der jetzige Eingriff verknüpft auf völlig neuartige Weise historischen Altbau und Zubau aus den 1970er Jahren. Ausgehend vom alten Kirchenschiff fließt ein raffiniertes Stufenensemble in den Zubau, welches beide Großräume miteinander verzahnt und ein gemeinsames Zentrum, nämlich den Altarraum, schafft. Darin eingebettet sind die liturgischen Objekte aus dunklem Gestein. Im Zubau entwickelt sich aus der Stufenanlage ein besonderer Ort, wo verschiedene Heiligenfiguren ihren Platz finden. Im hinteren Bereich des Altarraums setzt sich das Ensemble fort und bildet die Stufen für den Chor. Die Säulen, welche den Zubau räumlich vom Altbau trennten, wurden entfernt. Das Blickfeld auf den gemeinsamen Altarraum ist frei, die beiden Räume verschmelzen miteinander. Im gesamten Kirchenraum ist ein neuer Fußbodenbelag aus hellem Kalkstein verlegt. Die dunkel gehaltenen Dehnfugen bilden ein im gesamten Kirchenraum gegenwärtiges Netzwerk, das die Linienführung des Stufenensembles weiterzeichnet. ALTARRAUM Der für den Entwurf der sakralen Elemente verantwortliche Künstler Franz Messner entwickelt neue liturgische Objekte aus dunklem Seiser Basalt. Er entwirft Objekte, die sich emporschrauben, sich wie Blüten entfalten und auf beide Hauptachsen der Kirche reagieren. Die Neugestaltung des Altarraumes sieht ein Überdenken der Gesamtsituation vor. Klarheit und Stimmigkeit sorgen für eine ganzheitliche Atmosphäre. Im Zuge der Umbauarbeiten wurde der historische Altbau von Grund auf saniert und vom sich angesammelten Ballast befreit. ALTARRAUMGSESTALTUNG Franz Messner STATIK Georg Kauer LICHTPLANUNG Lichtraum2

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