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IX. Architekturpreis Südtirol 2019

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Südtiroler Architekturpreises 2019. Der Südtiroler Architekturpreis wird alle zwei Jahre von der Architekturstiftung Südtirol ausgeschrieben und es werden herausragende Objekte in Südtirol prämiert, die im Zeitraum zwischen dem 1. Jänner 2014 und dem 11. Oktober 2018 fertiggestellt wurden. Eine Jury beschließt in einer ersten Phase die vier Nominierungen je Kategorie, welche dann für die Publikumsbewertung herangezogen werden. Die Kategorien sind:

-    Öffentlicher Bau
-    Wohnen
-    Bauen für die Arbeitswelt und den Tourismus
-    Öffentlicher Raum und Infrastrukturen
-    Innenraumgestaltung
-    Bauen im Altbestand
-    Export


Die 30 Projekte der Publikumsbewertung werden auf dieser Homepage veröffentlicht. Die Bekanntmachung der Sieger und die Preisverleihung erfolgen in feierlichem Rahmen am

„Fest der Architektur“,
11. Jänner 2019, im NOI Techpark,
A.- Volta - Str. 13a in Bozen


Weitere Infos unter www.stiftung.arch.bz.it
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Neues Dorfzentrum - St. Martin in Passeier

Open spaces

Baujahr

Fertigstellung 2013

Projektnummer

092

Details

Neubau

Architekt/Partner

Arch. Andreas Flora

 Architekt Andreas Flora 

Das Projekt umfasst die Errichtung einer Tiefgarage und den Bau eines Musikpavillons. Durch das Schließen des Bühnentores entsteht zudem ein multifunktionales Veranstaltungszentrum für Open Air- als auch Indoor-Veranstaltungen. Weiters umfasst das Projekt die Neugestaltung des Dorfplatzes, inklusive der Neuregelung sämtlicher Verkehrsabläufe am Platz. In den unteren Geschossen werden die Vereinsräume der lokalen Musikkapelle, inkl. Probesaal untergebracht, wodurch eine optimale Synergie zur Musikbühne entsteht. Trotz des umfassenden Raumprogramms tritt am Platz nur ein in Naturstein gemauerter Solitär in Erscheinung - alle restlichen Funktionen sind unterirdisch. Somit ist gewährleistet, dass die denkmalgeschützten Häuserfronten entlang der südlichen und östlichen Grenzen des Dorfplatzes nicht beeinträchtigt werden. Mit dem Widum – ebenfalls denkmalgeschützt – sucht der neue Baukörper den Dialog und zwar durch die formale Artikulation des Satteldaches, sowie in der Wahl von Baustoffen aus der Region, vorrangig Passeirer Naturstein und unbehandeltes Holz. Die Gebäudehöhe des neuen Hauses ist geringer als jene des Widums, wodurch eine reizvolle Spannung entsteht und das Widum auch weiterhin Präsenz am Platz zeigt.

teamblau