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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Architekturpreises Südtirol 2019!

Der Architekturpreis Südtirol möchte jene in Südtirol realisierten Bauwerke prämieren und veröffentlichen, welche sich durch Idee und konsequente Konstruktion, mittels innovativer oder traditioneller Technologien, auszeichnen. Werke, welchen es gelungen ist, einen befruchtenden Bezug zwischen dem Gebauten, der Landschaft, der Bauherrschaft und der Gesellschaft herzustellen.
Die 24 Projekte der Publikumsbewertung werden hier veröffentlicht. Die Bekanntmachung der Sieger und die Preisverleihung erfolgen in feierlichem Rahmen beim
> FEST DER ARCHITEKTUR <
11. Jänner 2019, im NOI Techpark,
A.- Volta - Str. 13a in Bozen

Weitere Infos unter www.stiftung.arch.bz.it



 

MONTE SPECIE LOOKOUT

Bauen für die Arbeitswelt und den Tourismus

Baujahr

Fertigstellung 2015

Projektnummer

179

Details

Neubau

20qm

Architekt/Partner

Studio Messner Architects

Arch. David Messner

Arch.. MESSNER VERENA


Projekt Mitarbeiter

Franz Messner

Im Jahr 2012 werden Messner Architects zusammen mit dem Künstler Franz Messner von der Stiftung Dolomiti-Dolomiten-Dolomites-Dolomitis mit der Entwicklung der gestalterischen Leitlinien für die Verwirklichung von Informations- und Aussichtspunkten in der UNESCO Weltnaturerbe-Region der Dolomiten beauftragt. Um die Bekanntheit und Wertschätzung dieser Region zu steigern, sollen für verschiedene Kontexte Prototypen entwickelt werden. Die Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung der Autonomen Provinz Bozen gibt im Jahr 2014 schließlich die Realisierung des ersten Prototyps am Strudelkopf, in 2.306 m Meereshöhe, in der Gemeinde Toblach, in Auftrag. Mitte Juli 2015 wird der erste Aussichtspunkt fertiggestellt. In diesem äußerst sensiblen Kontext wird ein Objekt geschaffen, das eng an seine Umgebung gebunden ist. Statt neue Körper und Massen der Landschaft hinzuzufügen, erfährt die Landschaft selbst die Transformation. Die Topografie des Ortes wird durch einen gedachten Einschnitt im Gelände und das Anheben von Teilen der Landschaft neu interpretiert. Die Grenze zwischen Kontext und Eingriff wird verwischt, um gleichzeitig einen vereinenden Dialog zwischen Natur und Struktur auszulösen. Die Hüllstruktur, in deren Mitte sich eine Kartografie mit dem Verzeichnis der sichtbaren Gipfel befindet, ist aus Stahl hergestellt und wurde vor Ort mit vorhandenem Erdreich und Gesteins- material angefüllt. Im Zentrum der Struktur ordnen sich entlang des Kartografiesegments weitere Informationsfelder an. Die Abmessungen und die Gestalt der Struktur am Strudelkopf passen sich an den Ort und seine Anforderungen an.

teamblau