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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Architekturpreises Südtirol 2019!

Der Architekturpreis Südtirol möchte jene in Südtirol realisierten Bauwerke prämieren und veröffentlichen, welche sich durch Idee und konsequente Konstruktion, mittels innovativer oder traditioneller Technologien, auszeichnen. Werke, welchen es gelungen ist, einen befruchtenden Bezug zwischen dem Gebauten, der Landschaft, der Bauherrschaft und der Gesellschaft herzustellen.
Die 24 Projekte der Publikumsbewertung werden hier veröffentlicht. Die Bekanntmachung der Sieger und die Preisverleihung erfolgen in feierlichem Rahmen beim
> FEST DER ARCHITEKTUR <
11. Jänner 2019, im NOI Techpark,
A.- Volta - Str. 13a in Bozen

Weitere Infos unter www.stiftung.arch.bz.it



 

Aufstockung Haus TP

Bauen im Altbestand

Innenraumgestaltung

Baujahr

Fertigstellung 2014

Projektnummer

296

Details

Umbau

120

Architekt/Partner

Arch. Wolfgang Meraner


Projekt Mitarbeiter

Arch. Gatterer Alexander
Arch. Evelyn Anvidalfarei

Das vorliegende Projekt sieht die energetische Sanierung und den damit zusammenhängenden Ausbau und die Erweiterung des Dachgeschosses des im Jahre 1961 erbauten Mehrfamilienhauses am linken Eisackdamm in der Gemeinde Brixen vor. Im Zuge der Sanierung wird das bestehende Dachgeschoss zur Gänze abgetragen und durch ein Neues ersetzt. . Die unteren Geschosse bleiben zur Gänze unverändert, mit Ausnahme der neuen Eingangssituation im dritten Obergeschoss für das Dachgeschoss. Der Sehnsucht der Bauherren nach Licht, Offenheit und Weite bei gleichzeitiger Geborgenheit und Privatsphäre wurde architektonisch Rechnung getragen. Der Entwurf zielt darauf an den beiden der Straße zugewandten Seiten das bisherige Bild von den Proportionen und der Gestaltung des Daches her ähnlich zu belassen, die beiden Hauptbelichtungsseiten im Süden jedoch großzügig zu öffnen. Aufgrund des gesetzlich notwendigen Grenzabstandes von 10m in Richtung Norden bleibt das bestehende Dachgeschoss in diesem Bereich in der Form unverändert, es wird nur den neuen Erfordernissen des Wärmeschutzes angepasst und dementsprechend gedämmt. Das neue Dach ist als zeitgemäße Fortsetzung des Bestandes zu verstehen und schließt direkt an die Schnittkanten des Bestandes an, wodurch eine homogene Dachform entsteht, die an der Südwestecke des Gebäudes am höchsten ist. Innenräumlich verleiht diese Maßnahme den Wohn- und Aufenthaltsbereichen Offenheit und viel Licht. Die Aussicht auf den Eisack beziehungsweise auf die Bergkette des Radlsees bei Einhaltung der Privatsphäre ist beeindruckend. Die Höhe und die Gestaltung des Gebäudes lehnen sich an das im Süden liegende Nachbargebäude an und sprechen trotzdem eine individuelle Sprache. Gestalterisch wichtig ist die Wahrnehmung des gesamten Aufbaus als einheitliches Dach. Umgesetzt wird dies in der gleichmäßigen Umrandung des Dachrandabschlusses und der Einfassung der Terrasse in demselben Material. Es kommen Fassadenplatten des Typs Prefa zum Einsatz, die sowohl das Dach als auch die Fassaden bekleiden. Ein gestalterisch und auch innenräumlich wichtiges Element stellen die Sonnenschutzlamellen im Dachgeschoss dar. Sie dienen als Membran zwischen innen und außen und schützt vor Hitze und Einblicken. Aus architektonischer Sicht fügt sich das neue Dachgeschoss von den Proportionen harmonisch in den Bestand ein und spiegelt doch eine zeitgemäße klare Architekturhaltung wieder. Lebensqualität und Nutzerfreundlichkeit durch Architektur zu

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