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Architekturpreis Südtirol 2013

Herzlich Willkommen auf der Homepage des 7. Südtiroler Architekturpreises 2013. Der Südtiroler Architekturpreis wird alle zwei Jahre von der Architekturstiftung Südtirol ausgeschrieben und es werden herausragende Objekte in Südtirol prämiert, welche seit 2008 fertig gestellt wurden. Eine Jury hat aus den insgesamt 149 Einsendungen die besten vier je Kategorie (public, housing, office & industry, tourism, open spaces, interior und renovation) ausgewählt. Die insgesamt 28 Projekte sind auf dieser Homepage veröffentlicht. Die Preisträger werden am 21. November 2013 mit Beginn 20.00 Uhr im Konzerthaus (Auditorium) Joseph Haydn in Bozen, im Rahmen des Festes der Architektur bekannt gegeben. Es werden ein 1. Preis, sieben Kategorienpreise und der Publikumspreis vergeben.

Weitere Infos unter www.arch.kultura.bz.it

Verschmelzen, Öhler Woman, Brixen

Interior

Baujahr

Fertigstellung 2012

Projektnummer

101

Details

Umbau

287 m²

Architekt/Partner

Arch. Gerd Bergmeister

Arch. Michaela Wolf

 bergmeisterwolf architekten 

Das Bekleidungsgeschäft Öhler ist eines der letzten verbliebenen traditionellen Geschäfte unter den Brixner Lauben. Der mittlerweile abgetretene Holzboden entspricht ebenso seiner ursprünglichen Erscheinungsform wie sämtliche Einrichtungsgegenstände auch.
Damit bestand ein Teil der Herausforderung darin, teile der bestehenden Einrichtung des früheren Eisenwaren Geschäftes zu übernehmen und für ein Modengeschäft zu adaptieren ohne dabei aber den Flair des alten Bestandes zunichte zu machen.
Zudem sollte der über die Jahre immer wieder adaptierte raum in seinen ursprünglichen Zustand gebracht werden. Aus diesem Grund wurden bestimmte mauern und eine bestehende abgehängte Decke entfernt. regale wurden aufgeschnitten und mit Stahlkörpern „gekittet“. Es wurde versucht eine Gesamt Konzeption zu erreichen indem der Bestand und die neuen Stahlmöbel in einander überfliessen. Die Leuchten nach Maß runden das Gesamtbild wirkungsvoll ab.
Die Farbgebung war ebenso zentrales Thema wie die haptischen Gegensätze zwischen neu und alt.
Brauntöne des Bestandes vermischen sich mit den dunklen Stahlelementen, die warmen, weichen Materialien der alten Möbel stehen in sehr bewusstem Kontrast zum kalten Stahl.
Über bestimmte Teile werden neue Stahlkörper gestülpt, immer mit dem Gedanken das alte sichtbar und nicht zuletzt auch spürbar zu lassen. Ein Spiel mit Zwischenräumen.

teamBLAU