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Architekturpreis Südtirol 2013

Herzlich Willkommen auf der Homepage des 7. Südtiroler Architekturpreises 2013. Der Südtiroler Architekturpreis wird alle zwei Jahre von der Architekturstiftung Südtirol ausgeschrieben und es werden herausragende Objekte in Südtirol prämiert, welche seit 2008 fertig gestellt wurden. Eine Jury hat aus den insgesamt 149 Einsendungen die besten vier je Kategorie (public, housing, office & industry, tourism, open spaces, interior und renovation) ausgewählt. Die insgesamt 28 Projekte sind auf dieser Homepage veröffentlicht. Die Preisträger werden am 21. November 2013 mit Beginn 20.00 Uhr im Konzerthaus (Auditorium) Joseph Haydn in Bozen, im Rahmen des Festes der Architektur bekannt gegeben. Es werden ein 1. Preis, sieben Kategorienpreise und der Publikumspreis vergeben.

Weitere Infos unter www.arch.kultura.bz.it

Jagdhaus Tamers, St. Vigil in Enneberg

Tourism

Baujahr

Fertigstellung 2009

Projektnummer

127

Details

Neubau

533 m3

Architekt/Partner

Arch. Kurt Egger

Arch. Gerhard Mahlknecht

Arch. Heinrich Mutschlechner

 EM2 ARCHITEKTEN 

Eine kleine Bauaufgabe im Naturpark Fanes Sennes Prags auf ca. 1400 Metern komplex und herausfordernd. Mit dem notwendigen Gespühr und der Bereitschaft aller Beteiligten konnte hier ein Projekt entstehen, das zwischen traditioneller und zeitgenössischer Architektur eine Brücke schlägt.
Traditionelle Formen wurden nicht verneint, sondern aufgenommen, behutsam weiterentwickelt und an die Anforderungen unserer Zeit angepasst.
Das Jagdhaus ist als Anlage bestehend aus zwei einzelnen Baukörpern konzipiert. Das Hauptgebäude ist 2- geschossig. Im Erdgeschoss wird gekocht und gewohnt, im darüberliegenden Geschoss wird geruht. Der zweite Baukörper ist als Refugium gedacht.
Die beiden Objekte stehen in einem spürbaren Dialog zueinander. Die vorgefundenen topographischen Bedingungen, der Wald, die Zu- und Ausgänge der beiden Häuser sind die Parameter dafür. Die Differenz in den Körperproportionen – klein, groß – verleihen dem Dialog eine zusätzliche Spannung.
Die Anlage ist in Holzbauweise konstruiert. Vor allem in der Art des Verbundes in den Gebäudeecken ist dieser Konstruktionstyp auszumachen.
Die Raumtypologie, die konstruktive Idee und das Satteldach lassen den Bezug zur Tradition des Ortes erspüren. Die Öffnungen werden in ihrer Anzahl auf ein Minimum reduziert und beschränken sich auf den Wohn- und Essraum. Sie sind integrierender Bestandteil der Fassadenfläche. Die Ruheräume tarnen sich hinter der Fassade durch Fensterschlitze.

teamBLAU