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Architekturpreis Südtirol 2013

Herzlich Willkommen auf der Homepage des 7. Südtiroler Architekturpreises 2013. Der Südtiroler Architekturpreis wird alle zwei Jahre von der Architekturstiftung Südtirol ausgeschrieben und es werden herausragende Objekte in Südtirol prämiert, welche seit 2008 fertig gestellt wurden. Eine Jury hat aus den insgesamt 149 Einsendungen die besten vier je Kategorie (public, housing, office & industry, tourism, open spaces, interior und renovation) ausgewählt. Die insgesamt 28 Projekte sind auf dieser Homepage veröffentlicht. Die Preisträger werden am 21. November 2013 mit Beginn 20.00 Uhr im Konzerthaus (Auditorium) Joseph Haydn in Bozen, im Rahmen des Festes der Architektur bekannt gegeben. Es werden ein 1. Preis, sieben Kategorienpreise und der Publikumspreis vergeben.

Weitere Infos unter www.arch.kultura.bz.it

Erweiterung der Landesberufsschule für Sozialberufe "Hannah Arendt"

Public

Baujahr

Fertigstellung 2012

Projektnummer

111

Details

Neubau

11.000 m3

Architekt/Partner

Arch. Claudio Lucchin

Arch. Angelo Rinaldo

Arch. Daniela Varnier

 Claudio Lucchin & architetti associati 

Das Projekt nimmt seinen Platz im Zentrum der Stadt ein, in einem Teilstück des äußeren Gartens der bereits bestehenden Schule. Die neue Erweiterung wird von der Masse des historischen Kapuzinerklosters überlagert und öffnet sich in Richtung des angrenzenden öffentlichen Gartens. Um diesen wertvollen Kontext nicht zu beeinträchtigen, hat sich als einzige Lösung zur Erweiterung der Schule für Sozialberufe "Hannah Arendt" die einer unterirdischen Architektur heraus gestellt, welche im regenerierenden Herzen der Erde eingebettet und zudem in der Lage ist, sich von einem Raum, der enthält, in ein Objekt, das enthalten wird, zu verwandeln, also eine intime Beziehung mit der Erde selbst einzugehen. Dabei wurde versucht, die unvermeidlichen Vorurteile hinsichtlich eines unterirdischen Baus, der üblicherweise als Fremdkörper in der Beziehung mit der Umgebung und dem Licht gedacht wird, beiseite zu lassen und stattdessen ein Objekt zu schaffen, in dem der leere Raum die Form zeichnet und wo das Licht sich einfangen, zuschneiden und ins Innere der Struktur selbst leiten lässt. Der Garten, der der Überdeckung dient, ist tatsächlich übersät mir Schnitten, Schlitzen und durchscheinenden Stellen, durch die das Licht eingefangen und gefiltert wird, um mit den unterirdischen Oberflächen zu spielen. Die interne Struktur ist sehr einfach, gleichsam auf ein Koordinatensystem reduziert: die gemauerten Oberflächen werden zu geraden, als Vorstellung ins Unendliche ausgedehnten Linien, geometrische Schöpferinnen und Plastiken der unterschiedlichen didaktischen Räumlichkeiten.

teamBLAU