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Architekturpreis Südtirol 2013

Herzlich Willkommen auf der Homepage des 7. Südtiroler Architekturpreises 2013. Der Südtiroler Architekturpreis wird alle zwei Jahre von der Architekturstiftung Südtirol ausgeschrieben und es werden herausragende Objekte in Südtirol prämiert, welche seit 2008 fertig gestellt wurden. Eine Jury hat aus den insgesamt 149 Einsendungen die besten vier je Kategorie (public, housing, office & industry, tourism, open spaces, interior und renovation) ausgewählt. Die insgesamt 28 Projekte sind auf dieser Homepage veröffentlicht. Die Preisträger werden am 21. November 2013 mit Beginn 20.00 Uhr im Konzerthaus (Auditorium) Joseph Haydn in Bozen, im Rahmen des Festes der Architektur bekannt gegeben. Es werden ein 1. Preis, sieben Kategorienpreise und der Publikumspreis vergeben.

Weitere Infos unter www.arch.kultura.bz.it

Bergbahn Meran 2000

Tourism

Baujahr

Fertigstellung 2010

Projektnummer

008

Details

Neubau

7.603 m3

Architekt/Partner

Arch. Roland Baldi

 Roland Baldi Architekt 

Preis „Tourism“

Die Talstation wurde teilweise abgebrochen: das Restaurant blieb erhalten, die alte Seilbahnstation hingegen wurde durch einen Neubau ersetzt, der aus 2 sich in Material, Form und Funktion eindeutig unterscheidenden Baukörpern besteht. Der massivere Baukörper ist ein in Sichtbeton ausgeführter zweigeschossiger Flachbau, der aus 2 kompakten, parallel zueinander verschobenen Volumen besteht. Im Erdgeschoss befinden sich Kasse, Skiverleih, öffentlichen Toiletten und eine Rampe, die zu den Bahnsteigen im 1. OG führt, in welchem auch die Büros der Seilbahn untergebracht sind. In diesen Flachbau hineingeschoben wurde das rote Stahlvolumen der Einhausung der Seilbahntechnik. Form und Farbe der Einhausung wurden derart gewählt, dass sie dem bereits prägnanten Volumen noch einen zusätzlichen werbewirksamen Signalcharakter verleihen und es mit seinem Pendant am Berg in Beziehung treten lässt.
Die Bergstation besteht aus einem parallel zum Hang liegenden massiven Sockel mit den Technikräumen, der quer zum Hang liegenden Einhausung der Seilbahntechnik aus einer mit rotem Streckgitter verkleideten Stahlkonstruktion, den verglasten Zugangsbereichen sowie dem parallel zum Hang liegenden Riegel mit Restaurationsbereichen, dessen hangseitige Glasfassade an den Schmalseiten langsam in eine Fassade mit horizontalen Streifen aus weißen Sandwichpaneelen übergeht. Längs der Hangfassade erstreckt sich eine Terrasse, die im Südosten den Blick auf das Tal freigibt. Im Erdgeschoss sind der Wartebereich, die Kasse mit Kommandostand, der Zugang zur Gastronomie sowie die öffentlichen Toiletten, die Personalräume und das von außen zugängliche Skidepot untergebracht.
Die beheizten Bereiche sind im Klimahausstandard B errichtet.

teamBLAU